Die EUTB – ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist ein kostenloses Beratungsangbot für alle Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige bzw. Personen, die von Behinderung bedroht und in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.

Die Beratung der EUTB soll dabei möglichst durch Menschen mit eigener Erfahrung oder Betroffenheit geleistet werden (Peer Counseling), d.h. Menschen mit Behinderung oder Angehörige beraten andere Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige. Wenn gewünscht können zu einer Beratung Gebärden- oder Schriftdolmetscher hinzugezogen werden.

Wir beraten und begleiten Sie umfassend und ganzheitlich in ihrem individuellen Planungs-, Orientierungs- und Entscheidungsprozess. In dieser Beratung „auf Augenhöhe“ erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen für Ihre persönliche  Umsetzung von Teilhabe und Selbstbestimmung.

Nähere Informationen und alle Beratungsstellen in Deutschland unter
www.teilhabeberatung.de

 

Online Erfahrungsaustausch der EUTB am 27. Mai um 17 Uhr

Corona – Neue Herausforderungen für Assistenz und Unterstützung im Alltag
Die EUTB bietet ab 27. Mai jeweils mittwochs in geraden Kalenderwochen um 17 Uhr einen moderierten Online-Erfahrungsaustausch zur Bewältigung der aktuellen Situation an. Das erste Treffen soll ein Forum des Erfahrungsaustauschs sein, in der Folge wollen wir uns Ihren konkreten Fragen und Anliegen widmen.
In Zeiten der Schließung öffentlicher Angebote ist die ambulante Betreuung eingeschränkt, Kinder mit Behinderungen sind seit Wochen ohne Therapien und Schule, Menschen in Heimen dürfen ihre Zimmer nicht verlassen, dringende Anträge für Unterstützungsleistungen werden verschleppt, da auch bei Ämtern wenig Beratung zur Verfügung gestellt wird. Es stellt sich die Frage, wie wollen wir leben? Was bedeutet für uns, in Würde zu leben? Wie kann die Würde aller Menschen gewahrt und mit dem Recht auf Leben vereinbart werden? Es sind ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen, die sich sicher nicht mit einem richtig oder falsch beantworten lassen. Aber gerade in den Zeiten der Isolation ist die Diskussion darüber wichtig, um Wege aus der Ausgrenzung der als Risikogruppe bezeichneten Personenkreis der Menschen mit Behinderung aufzuzeigen.
Die Teilnahme ist kostenlos und von zuhause aus per Video- oder Audiochat möglich. Sie benötigen lediglich ein Smartphone, ein Tablet, einen Laptop oder einen PC mit Kamera, Lautsprecher, Mikrofon und eine Internetflatrate.
Die Treffen werden über die Zoom Meeting App stattfinden. Diese können Sie automatisch über unserer Einladung zum Online Gruppenmeeting auf Ihrem PC/Laptop installieren oder für Ihr Smartphone oder Tablet in Ihrem App Store kostenlos herunterladen. Eine Registrierung bei Zoom ist für die Teilnahme nicht erforderlich.
Für die Teilnahme an dem Online- Austausch ist das Akzeptieren der Zoom Nutzungsbedingungen und der Zoom Datenschutzbestimmungen notwendig, die Sie unter den folgenden Links finden.
Zoom Nutzungsbedingungen
Zoom Datenschutzrichtlinien
Nachdem Sie die Zoom Nutzungsbedingungen und die Zoom Datenschutzbestimmungen gelesen haben und diese akzeptieren, können Sie sich hier zu dem moderierten Online-Erfahrungsaustausch der EUTB anmelden.
Anmeldeformular
Bei Fragen zum Online- Austausch wenden Sie sich bitte an
Julia Sand, 01520 7523889, j.sand@teilhabeberatung-saarland.de

Live Blog zum Protesttag von Menschen mit Behinderungen

Pressemitteilung zum Europäischen Protesttag:
Pressemitteilung 5

Für Menschen mit Behinderungen stellen sich in Zeiten von Corona viele Probleme, sei es durch die Abstandsregeln (Hilfestellungen) oder in der Kommunikation (Lippen- und Mimiklesen von gehörlosen Menschen).
Der diesjährige europaweite Protesttag am 5.5.2020 gegen die Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigungen kann nur online stattfinden, aber dennoch ist eine Beteiligung möglich!
Lesen Sie unter folgendem Link:
https://kobinet-nachrichten.org/foren/protesttag-5-mai-2020/

Erreichbarkeit der Teilhabeberatungsstelle

Wir freuen uns, dass wir ab dem 4. Mai auch persönlich wieder für Sie da sein und Beratungen unter Einhaltung der Hygienerichtlinien durchführen können. Wir bitten aber um vorherige Terminvereinbarung. Sie erreichen uns unter den unten angegebenen Telefonnummern oder per Email.

Die ausführlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen der saarländischen Landesregierung finden Sie auf unserer Internetseite unter https://corona.saarland.de/DE/home/home_node.html

Hier nochmal alle Kontaktmöglichkeiten zur Teilhabeberatung der Landesvereinigung Selbsthilfe:

info@teilhabeberatung-saarland.de
oder
0681/9104770
0176/85649008
0152/07523889
0152/59667746

Aktuelle Informationen finden Sie auch weiterhin auf unserer Website!

Gesundheitliche Versorgung in Zeiten von Corona

Das Deutsche Institut für Menschenrechte weist in Veröffentlichungen und einer Pressemitteilung auf die Problematik von Menschen mit Beeinträchtigung deutlich hin. Abgesehen von Corona ist das Gesundheitssystem im Deutschland für Menschen mit Behinderungen nicht ohne Hürden und Barrieren nutzbar. Seit Ausbruch des Virus ist dies nicht einfacher geworden, im Gegenteil.

Lesen Sie die Pressemitteilung hier:

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Stellungnahmen/Stellungnahme_Das_Recht_auf_gesundheitliche_Versorgung_von_Menschen_mit_Behinderungen_in_der_Corona-Pandemie.pdf

Sozialministerium erleichtert den Einsatz des Entlastungsbetrages

Das saarländische Sozialministerium will den Zugang zum Einsatz des Entlastungsbetrages der Pflegekassen (125,- € im Monat ab Pflegegrad 1) erleichtern. Bislang konnte dieser nur bei anerkannten Pflegediensten geltend gemacht werden, auch für haushaltsnahe Dienstleistungen. Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe soll das Geld nach dem Willen des Ministeriums nun auch niedrigschwelliger einsetzbar sein.

Lesen Sie den Artikel unter
https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-03-31-Nachbarn-helfen-Nachbarn.html

Arbeitgeberbescheinigung für Assistent*innen

Wie kommen Assistenzkräfte für Menschen mit Behinderungen mit den Ausgangsbeschränkungen zurecht? Einige Verbände wie das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) haben hierfür ein Formular erstellt, das Assistent*innen einen Nachweis ihrer Tätigkeit und die Hand gibt.
Sie finden dieses Formular und Informationen unter
http://das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA)

Lauschtouren im Bliesgau – Mit einer App Touren in Gebärdensprache erleben

Saarbrücker Zeitung vom 4.3.2020:

KLEINBLITTERSDORF (red) Erstmalig wurden die deutschlandweit bekannten Lauschtouren im Saarland nun auch in Gebärdensprache produziert. Auf Initiative des Netzwerkes Hören im Saarland sind insgesamt acht Lauschtouren in der Biosphäre Bliesgau entstanden, die ab sofort zur Verfügung stehen – darunter auch eine Bio-Tour auf dem Wintringer Hof mit dem Titel „Vom Wohnmobil für Hühner zum Drei-Zimmer-Appartement für Schweine“.

Auf den Lauschtouren lösen sich die Gebärdenvideos per GPS unterwegs automatisch aus. Das Smartphone vibriert, wenn der Benutzer an einem Lauschpunkt angekommen ist. Das neue Informationsvideo des Netzwerks Hören auf YouTube zeigt, wie die Lauschtouren in Gebärdensprache funktionieren.

Benötigt wird nur ein Smartphone. Durch Antippen des Gebärdensprachen-Symbols werden die gewünschten Touren installiert und können jederzeit gestartet werden, ohne dass unterwegs ein aktiver Internetempfang benötigt wird. Die Lauschtour-App ist kostenlos im App Store oder im Google Play Store erhältlich.

weitere Infos unter http://wwww.hoeren.saarland

Mobilität Fehlanzeige – von der Schwierigkeit, im Landkreis Merzig- Wadern mit dem ÖPNV unterwegs zu sein

Der ÖPNV hat schon immer und überall spannende Geschichten zu bieten, wenn man mit einer Beeinträchtigung ihn nutzen möchte. Reibungslos klappt das nie, vor allem im ländlichen Raum. Die Barrierefreiheit lässt zu wünschen übrig, aber auch der Umgang von Unternehmen und Busfahrern. Die Saarbrücker Zeitung hat sich des Themas angenommen und anhand von praktischen Fällen eine treffende Darstellung am 21. Januar veröffentlicht.
Lesen Sie den ganzen Artikel:   

mzg-20200121

„Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“

Die „Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ (Teilhabestudie) untersucht die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Durch den komparativen Vergleich zu Menschen ohne Beeinträchtigung erschließen sich die Besonderheiten der Lebenswelt von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen.
Die Teilhabestudie befragt sowohl Personen in Privathaushalten als auch Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Altenpflege. Der dritte Zwischenbericht stellt zentrale Ergebnisse der umfangreichen Screening-Erhebung vor, die der Befragung in Privathaushalten vorgeschaltet war. Er legt auch dar, wie eine barrierefreie Erhebung sichergestellt wird und beschreibt das Stichprobenkonzept für die Erhebung in den Einrichtungen.

Sie finden diesen Bericht auch in leichter Sprache unter der Rubrik “Informationen in leichter Sprache”

2020_3_Zwischenbericht_Befragung SGB IX

1 2