Die EUTB – ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist ein kostenloses Beratungsangbot für alle Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige bzw. Personen, die von Behinderung bedroht und in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.

Die Beratung der EUTB soll dabei möglichst durch Menschen mit eigener Erfahrung oder Betroffenheit geleistet werden (Peer Counseling), d.h. Menschen mit Behinderung oder Angehörige beraten andere Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige. Wenn gewünscht können zu einer Beratung Gebärden- oder Schriftdolmetscher hinzugezogen werden.

Wir beraten und begleiten Sie umfassend und ganzheitlich in ihrem individuellen Planungs-, Orientierungs- und Entscheidungsprozess. In dieser Beratung „auf Augenhöhe“ erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen für Ihre persönliche  Umsetzung von Teilhabe und Selbstbestimmung.

Nähere Informationen und alle Beratungsstellen in Deutschland unter
www.teilhabeberatung.de

Gipfel am 6. September Barrierefreiheit im ÖPNV und im Fernverkehr

Am 6. September findet in Berlin der Gipfel für Barrierefreiheit in ÖPNV und Fernverkehr statt.

Mobilität ist der Schlüssel zur selbstbestimmten Teilhabe in unserer

Gesellschaft. Die UN-BRK beschreibt unter anderem den selbstständigen

Zugang zu Gebäuden und Verkehrsmitteln als notwendige Voraussetzung

hierfür.

Doch die Umsetzung hakt in vielen Bereichen. Die Gesetzgebung hat es

versäumt, Teilhabe und Barrierefreiheit umfassend und verbindlich zu

regeln, um die längst überfälligen Maßnahmen in die Umsetzung zu

bringen.
Anmeldung hier:
Einladung Gipfel ÖPNV

Assistenz im Krankenhaus

Lange war nicht geklärt, wie eine Assistenz im Krankenhaus für Angehörige mit Beeinträchtigung währnd eines stationären Aufenthaltes finanziert werden kann. Vor allem bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ist eine gesicherte Versorgung und erfolgreiche Behandlung ohne eine vertraute Person oftmals unmöglich. Nun hat das Bundeskabinett geregelt, welche Kostenübernahme möglich ist, wann die Krankenversicherung, wann die Eingliederungshilfe greift. Danach soll die Krankenkasse zahlen, wenn Angehörige begleiten. Bei Begleitung durch Mitarbeitende von Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen die Träger der Eingliederungshilfe zahlen. Noch unklar sind die Regelungen für Menschen, die ihre Begleitung über das Arbeitgebermodell organisieren, aber in einer Einrichtung leben. Es ist zu hoffen, dass das Gesetz noch vor Ende der Wahlperiode beschlossen werden kann, um für Rechtssicherheit zu sorgen.

Näheres hierzu lesen Sie unter https://www.fokus-sozialrecht.de/kostenubernahme-bei-assistenz-im-krankenhaus

Erreichbarkeit der Teilhabeberatungsstelle

Wir freuen uns, dass wir an allen unseren Standorten auch persönlich für Sie da sind und Beratungen unter Einhaltung der Hygienerichtlinien durchführen können. Auch einige unserer Außenstellen wie in Wadern, Püttlingen und Dudweiler sind für persönliche Beratungen verfügbar. Wir bitten aber um vorherige Terminvereinbarung. Sie erreichen uns unter den unten angegebenen Telefonnummern oder per Email.

Die ausführlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen der saarländischen Landesregierung finden Sie auf unserer Internetseite unter https://corona.saarland.de/DE/home/home_node.html

Hier nochmal alle Kontaktmöglichkeiten zur Teilhabeberatung der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V.:

info@teilhabeberatung-saarland.de
oder
0681/9104770
0176/85649008 Annette Pauli
0152/07523889 Claudia Warken
0152/59667746 Renate Schorr
0152/07523817 Andreas Klein- Bruerius
0176/40434790   Lea Imorde

Aktuelle Informationen finden Sie auch weiterhin auf unserer Website!

Barrierefreiheit in der Personenbeförderung wird gesetzlich verankert!

Personenbeförderungsgesetz: Die gesamte Beförderungskette barrierefrei gestalten Berlin – Am 22. Februar 2021 fand im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Anhörung zur geplanten Novelle des Personenbeförderungsgesetzes statt, die in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll. Die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes des Bundes legt ihren Fokus auf neue Formen der Mobilität. Hierzu zählt beispielsweise die Vermittlung von (Sammel-)Fahrten per App- beziehungsweise Smartphone-Steuerung, die nicht liniengebunden sind und mit virtuellen Haltestellen arbeiten. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte begrüßt, dass das Thema Barrierefreiheit in den neuen Gesetzentwurf mit aufgenommen wurde. Wichtig sei dabei jedoch, insbesondere im ländlichen Raum, dass die gesamte Beförderungskette vollständig barrierefrei ist und auch alle digitalen Vorgänge barrierefrei gestaltet werden, betonte die Monitoring-Stelle. Dies umfasse zum Beispiel die Bestellungs-, Buchungs- und Bezahlvorgänge.
Mobilität ist eine elementare Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt Zugang zu Mobilitätsangeboten haben. Das bedeutet auch, jedwede Barrieren zu beseitigen.

Weitere Informationen

www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/gesetzentwurf-der-fraktionen-der-cducsu-und-spd-zur-modernisierung-des-personenbefoerderungsrechts

Online Vortragsveranstaltung: Krisen- und Trauerbegleitung für Menschen in besonderen Lebenslagen

Online- Vortragsveranstaltung zu „Krisen- und Trauerbegleitung für Menschen in besonderen Lebenslagen“ war eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung! 
Presseartikel

Wir hoffen, dass Sie von den Impulsen profitieren und würden uns freuen, wenn wir Sie bei einem unserer zukünftigen Veranstaltungsangebote wieder begrüßen dürfen!

Ihre EUTB Beratungsstellen im Saarland

                             Lebenshilfe Landesverband 

                                                                                                                                                                                             Saarland e.V.

Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund haben in Saarbrücken keine Anlaufstelle mehr:

Der Umzug der Ausländerbehörde trifft Menschen mit Migrationshintergrund und Beeinträchtigungen mehrfach. Die Landesvereinigung SELBSTHILFE e.V. als Spitzenverband der Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen weist auf damit verbundene besondere Erschwernisse für diese Personengruppe hin. Saarbrücken als Anlaufstelle wegfallen zu lassen bedeutet höhere Kosten und oft höheren Zeitaufwand: Menschen mit Migrationshintergrund und einer Behinderung haben oft nicht die finanziellen Möglichkeiten, höhere Fahrtkosten zu decken, sowohl mit Fahrdiensten als auch mit dem ÖPNV. Die Anbindung mit dem ÖPNV ist je nach Wohnort schwierig und zudem mit großem Zeitaufwand verbunden.

Für mobilitätseingeschränkte MitbürgerInnen, Familien mit Kindern und Senioren stellt diese Schließung eine zusätzliche Einschränkung in der Wahrung ihrer Rechte dar.

Für das Unterstützungssystem, z.B. Beratungsstellen oder Assistenzdienste erschwert der Standort die Leistungserbringung und verursacht deutlich höhere Kosten. Ein Beispiel ist der Einsatz von Gebärdendolmetschern bei Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, die durch den Anfahrtsweg und den entstehenden höheren Zeitaufwand erheblich teurer werden können.

Als Teilhabeberatungsstelle der Landesvereinigung SELBSTHILFE e.V. stellen wir fest, dass diese Zielgruppe bei den Überlegungen der Ersparnis für den Träger der Behörde offenbar keine Rolle gespielt hat.

Eine Änderung dieser Entscheidung wäre für diesen Personenkreis eine wünschenswerte Entscheidung!

Corona erschwert die Jobsuche für Menschen mit Behinderungen

Die Suche nach einem Arbeitsplatz ist für Menschen mit Behinderung ohnehin erschwert. In der Jetzigen Zeit der Pandemie ist es laut einer Studie des neuen Inklusionsbarometers, das die “Aktion Mensch” und das Handelsblatt Research Institute jetzt gemeinsam veröffentlicht haben. Allein in NRW stieg die Quote um 11.2 %.
Viele bisherigen Erfolge wurden durch die Schließungen zunichte gemacht, Branchen, die als Inklusionsbetriebe Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt anbieten, wie beispielsweise Tourismus und Hotel- und Gaststättengewerbe, sind davon besonders betroffen.

Lesen Sie hier den Beitrag des WDR dazu:

Studie: Corona bremst Inklusion im Job – Nachrichten – WDR

Die ganze Pressemitteilung der Aktion Mensch finden Sie hier

Aktion Mensch Pressemitteilung

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