Die EUTB – ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist ein kostenloses Beratungsangbot für alle Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige bzw. Personen, die von Behinderung bedroht und in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.

Die Beratung der EUTB soll dabei möglichst durch Menschen mit eigener Erfahrung oder Betroffenheit geleistet werden (Peer Counseling), d.h. Menschen mit Behinderung oder Angehörige beraten andere Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige. Wenn gewünscht können zu einer Beratung Gebärden- oder Schriftdolmetscher hinzugezogen werden.

Wir beraten und begleiten Sie umfassend und ganzheitlich in ihrem individuellen Planungs-, Orientierungs- und Entscheidungsprozess. In dieser Beratung „auf Augenhöhe“ erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen für Ihre persönliche  Umsetzung von Teilhabe und Selbstbestimmung.

Nähere Informationen und alle Beratungsstellen in Deutschland unter
www.teilhabeberatung.de

Umfrage für Menschen aus dem Autismusspektrum zur Vergabe eines GdB

Der Verein Aspies hat eine Umfrage gestartet zum Thema Vergabe GdB und Merkzeichen in den Bundesländern für Menschen aus dem Autismusspektrum.

Sie können sich unter folgendem Link an der Umfrage beteiligen:

https://survey.lamapoll.de/Erfahrungen-mit-GdB-Antraegen-bei-Autismus

Der Verein schreibt hierzu:

‘Wir möchten mit dieser Umfrage herausfinden, ob es in einzelnen Bundesländern für Menschen im Autismus-Spektrum besonders schwer ist,
einen Grad der Behinderung und bestimmte Merkzeichen zu bekommen.
Hintergrund ist, dass uns in Sachsen-Anhalt aufgefallen ist, dass das Landesverwaltungsamt von Sachsen-Anhalt versucht, die GdBs besonders
stark zu drücken, wo das Amt nur kann, und auch mit den Merkzeichen sehr knauserig ist. Wir haben schon gehört, dass die Lage bei den GdBs
und Merkzeichen für Autisten in anderen Bundesländern deutlich besser sein soll, aber uns fehlen da belastbare Zahlen, um diese Ungleichbehandlung belegen zu können.
Außerdem dient diese Umfrage dazu herauszufinden, ob Autisten ihre GdBs häufig bereits per Erstantrag erhalten haben, oder ob sie dazu in den Widerspruch gehen oder vor dem Sozialgericht klagen mussten.’

Zum Datenschutz:

Es ist so, dass man diese Umfrage komplett anonym ausfüllen kann. Freiwillig kann man seine Kontaktdaten (Namen, E-Mail oder eine
Telefonnummer) hinterlassen, um sich über die Ergebnisse der Umfrage informieren zu lassen – aber das braucht man nicht. Des Weiteren wird der Verein Bewusst Autistisch diese freiwillig abgegebenen personenbezogenen Kontaktdaten streng vertraulich behandeln, nicht an Dritte weitergeben und nur auf lokalen Rechnern im Besitz von Vereinsmitgliedern von Bewusst Autistisch e.V. speichern.’

Außerdem muss man beim Ausfüllen der Umfrage dieser Datenschutzerklärung (siehe den folgenden Link)

https://www.lamapoll.de/Support/Datenschutz

zustimmen, so dass die Verarbeitung Eurer personenbezogenen Daten ordentlich geregelt ist.’

Das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – was bringt es?

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat hierzu eine interessante Untersuchung und Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Sowohl was den Geltungsbereich als auch die Umsetzungsgeschwindigkeit angeht, bleibt das Gesetz (kurz BFSG) hinter den Erwartungen von Menschen mit Behinderungen zurück.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel und die Forderungen des ISl:

https://kobinet-nachrichten.org/2025/07/01/gesetz-ohne-durchbruch-fuer-echte-barrierefreiheit/

Selbsthilfe für geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Ukraine online!

Neue Selbsthilfegruppe online für Menschen aus der Ukraine mit dem Thema Behinderung:
Crossroad, ein Projekt von Handicap International bietet diese Gruppe als Austauschplattform an.
Die Treffen der Selbsthilfegruppe finden an jedem dritten Mittwoch im Monat auf dem Plattform Zoom statt. Dabei  unterstützt Frau Larysa Vorona, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Crossroads-​​Projekts.

Alle Informationen finden Sie unter
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/fuer-gefluechtete/selbsthilfe-fur-ukrainerinnen/

Arbeit für Menschen mit Behinderungen – es überwiegt das Aussonderungssystem

Für Menschen mit Behinderungen ist es oftmals schwer, einen für sie geeigneten Arbeitsplatz zu finden, Werkstätten für diesen Personenkreis bleiben das dominante Arbeitsumfeld. Einmal gedacht als Sprungbrett für den ersten Arbeitsmarkt haben die WfbM sich zu einem dauerhaften Wirtschaftsfaktor mit hohem Auftragsvolumen entwickelt. Gute Beispiele der inklusiven Arbeit gibt es, allerdings nur in geringer Zahl. 
Vertreter*innen von Staaten und Behindertenverbänden aus aller Welt beim Global Disability Summit haben dazu anlässlich des Weltgipfels vom 2.-3. April in Berlin die Diskussion zur politischen Lage in Deutschland angestoßen.
Lesen Sie dazu den interessanten Artikel:
http://Vertreter*innen von Staaten und Behindertenverbänden aus aller Welt beim Global Disability Summit in Berlin

Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen gegenüber dem Vorjahr deutlich, was wiederum die Chancen eines Wechsels aus der WfbM auf den ersten Arbeitsmarkt verringert.
https://kobinet-nachrichten.org/2025/03/31/fast-11-000-arbeitslose-schwerbehinderte-mehr-als-vor-einem-jahr/

DIN-Empfehlungen zu Leichter Sprache veröffentlicht

Erstmals gibt es DIN Empfehlungen zu Leichter Sprache. Sie sind erhältlich unter
https://kobinet-nachrichten.org/2025/03/15/din-empfehlungen-zu-leichter-sprache-veroeffentlicht/

Das Dokument leistet nach Ansicht von Jürgen Dusel einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland.
Die neuen Standards beschreiben genau, welche Anforderungen Leichte Sprache erfüllen soll: von Wortwahl und Satzbau über die Lesbarkeit von Schriftarten bis hin zur Verwendung von Leichter Sprache in Bildern und Videos.
Ein wichtiger Schritt zu mehr Barrierefreiheit!

Bundesregierung beschließt Entbürokratisierung der Hilfsmittelversorgung

Laut Pressebericht des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter BSK gibt es Änderungen in der Hilfsmittelversorgung, die einen erleichterten Zugang zu Hilfsmitteln vorsieht.
Die Anpassung der Hilfsmittelverordnung sieht eine erhebliche Vereinfachung des Antrags- und Genehmigungsverfahrens vor.
weiterlesen:
https://kobinet-nachrichten.org/2025/01/22/bsk-freut-sich-ueber-staerkung-der-hilfsmittelversorgung/

Unterstützung von Eltern mit Behinderung

Fachtag vom 3.-4. April 2025 in Erkner:

“Selbstbestimmt Eltern Sein – Elternassistenz und begleitete Elternschaft”

Durch vielfältige Barrieren können Eltern mit Beeinträchtigungen bei der Wahrnehmung ihrer Elternrolle auf Assistenz und/oder Unterstützung angewiesen sein. Insbesondere bei der begleiteten Elternschaft sind je nach Einzelfall sowohl Leistungen der Eingliederungshilfe (SGB IX) als auch Leistungen der Jugendhilfe (z.B. Hilfe zur Erziehung, SGB VIII) zur Unterstützung denkbar. In der Praxis gestaltet sich diese Schnittstelle jedoch oft herausfordernd.

Bitte weiterlesen:

https://kobinet-nachrichten.org/2025/01/14/fachtagung-selbstbestimmt-eltern-sein-elternassistenz-und-begleitete-elternschaft/

Neue Regelung für Assistenzhunde!

Assistenzhunde brauchen seit 1. Januar 2025 ein Abzeichen oder Ausweis:

Nach einer Information des Bundesbehindertenbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen Herrn Dusel gibt es eine neue Regelung, wenn Sie Ihren Assistenzhund in Geschäfte u.a. mitnehmen möchten.

Lesen Sie hier weiter:

http://”Assistenzhunde müssen ab dem 1. Januar 2025 sichtbar mit einem Abzeichen gekennzeichnet werden, wenn Sie Ihre Zutrittsrechte nach dem BGG (Behindertengleichstellungsgesetz) in Anspruch nehmen wollen. Ein Assistenzhund, der das Abzeichen trägt, kann auch problemlos ins Geschäft oder ins Kino mitgenommen werden!”

Werkstätte für Menschen mit Behinderung oder erster Arbeitsmarkt?

Die Möglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt sind begrenzt, die WfbM bietet Unterstützung und Schutz, so der allgemeine Tenor. Dass es auch anders geht, beweisen zum Glück viele gute Beispiele vom Zusammenwirken aller Beteiligten und der nötigen Unterstützung bei ArbeitnehmerInnen und auf Arbeitgeberseite. Das Instrument “Budget für Arbeit” oder “Budget für Ausbildung” wird noch zu wenig genutzt, darin sind sich die damit bereits Arbeitenden einig.
Interessante Artikel hierzu finden Sie unter

https://kobinet-nachrichten.org/category/nachricht/

Mit Unterstützung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben fand ein erstes Austauschtreffen statt, um dem Informationsdefizit zu begegnen. Auch die EUTB berät zu diesem Thema.

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