Die EUTB – ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist ein kostenloses Beratungsangbot für alle Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige bzw. Personen, die von Behinderung bedroht und in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.

Die Beratung der EUTB soll dabei möglichst durch Menschen mit eigener Erfahrung oder Betroffenheit geleistet werden (Peer Counseling), d.h. Menschen mit Behinderung oder Angehörige beraten andere Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige. Wenn gewünscht können zu einer Beratung Gebärden- oder Schriftdolmetscher hinzugezogen werden.

Wir beraten und begleiten Sie umfassend und ganzheitlich in ihrem individuellen Planungs-, Orientierungs- und Entscheidungsprozess. In dieser Beratung „auf Augenhöhe“ erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen für Ihre persönliche  Umsetzung von Teilhabe und Selbstbestimmung.

Nähere Informationen und alle Beratungsstellen in Deutschland unter
www.teilhabeberatung.de

Studie zum Unterstützungsbedarf von Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen

Eine Studie “Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen – Unterstützungsbedarfe und Hinweise auf Inklusionshürden“ wurde vor kurzem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf dessen Internetportal einfach teilhaben veröffentlicht. Die Studie untersucht im Rahmen von Befragungen die vielfältigen Bedarfe, die Familien abdecken und sicherstellen müssen, um die soziale Teilhabe, die Teilhabe an Bildung und die Herausforderungen im Alltag zu gewährleisten.

Hier finden Sie den Lin zu der Studie:

https://www.einfach-teilhaben.de/DE/AS/Themen/KindheitFamilie/StudieElternKindern/StudieEltKin_node.html

2. Staatenprüfung zur Umsetzung der UN- BRK

Nach einigen Verzögerungen wird es die zweite Staatenprüfung für Deutschland zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention geben – in der zweiten Jahreshälfte 2023 werden die Maßnahmen, die Deutschland in dem Umsetzungsprozess durchgeführt oder eingeleitet hat, überprüft. Wie 2015 wird es dazu einen Staatenbericht geben. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein. Verbände wie Betroffene sehen noch großen Handlungsbedarf bei Barrierefreiheit, Inklusion in Schule, Ausbildung und Beruf und in der selbstbestimmten Lebensweise.
Lesen Sie hier dazu einen Artikel auf kobinet:

https://kobinet-nachrichten.org/2022/10/14/zweite-staatenpruefung-deutschlands-voraussichtlich-im-august-september-2023/

Neue Außenstelle der EUTB der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V.

Das Team der EUTB freut sich sehr, dass wir ab Oktober unsere Beratung auch in der Stadt Sulzbach anbieten dürfen. Nachdem uns der Raum in Dudweiler leider nicht mehr zur Verfügung steht, konnten wir nun mit dem Bürgermeister der Stadt Sulzbach vereinbaren, die Teilhabeberatung im Rathaus im 1. Stock durchzuführen. Sie finden uns ab Oktober immer am ersten und am dritten Donnerstag im Monat von 10 bis 14 Uhr im Rathaus Sulzbach

Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen und bedanken uns herzlich bei Herrn Bürgermeister Adam für die Möglichkeit, Ihnen die Beratung dort anbieten zu können.

Sprechen Sie uns an unter 0681/9104770 oder info@teilhabeberatung-saarland.de

Kraftfahrzeughilfe – wer ist berechtigt?

Immer wieder gibt es Probleme mit Anträgen auf Kraftfahrzeughilfen, sei es bei einem Zuschuss zur Fahrerlaubnis, beim Autokauf oder zur behindertengerechten Ausstattung. Diese ist an einige Bedingungen geknüpft, das Gesetz lässt hier Interpretationsmöglichkeiten offen, nicht aber die Kraftfahrzeughilfeverordnung.
Im Zweifelsfall informieren und beraten wir Sie gerne über die Anspruchsmöglichkeiten.
Hier einige Informationen in einem Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 22.8.22:

KFZ Hilfen_Artikel SZ vom 22.8.22

Das Sommerinterview: Leben mit persönlicher Assistenz

Die Sicherstellung einer persönlichen Assistenz stößt immer mehr auf Hemmnisse, einmal durch Finanzierungsprobleme, zum anderen durch Personalmangel in dem Bereich. Kobinet hat dazu ein Sommerinterview veröffentlicht, das die Schwierigkeiten im Alltag beleuchtet. Zur Umsetzung des persönlichen Budgets im Arbeitgebermodell sind viele Komponenten zu beachten, allein die Suche nach geeigneten Assistenzkräften gestaltet sich schwierig, der Umgang mit Abrechnungen und Verpflichtungen als Arbeitgeber will gelernt sein.

Lesen Sie hier das gesamte Interview:

https://kobinet-nachrichten.org/2022/08/04/die-sommerinterviews-5/

Hilfe und Beratung für geflüchtete Menschen mit Behinderungen

https://kobinet-nachrichten.org/blog-flucht-und-behinderung/
Unter dem Link finden Sie Informationen zu Flucht und Behinderung.

Menschen mit Behinderungen, die durch Flucht in Deutschland ankommen, stehen vor zahlreichen Problemen, die nur mit Hilfe eines guten Netzwerkes und Beratung zu meistern sind. 
In Saarbrücken finden Sie beim Zuwanderungs- und Integrationsbüro (ZIB) Beratung und Information zu allgemeinen Themen, aber auch speziell zu Fragen rund um Fragen zu Behinderung in Zusammenarbeit des ZIB mit unserer EUTB. 

Sprechen Sie uns an, bei Bedarf kümmern wir uns um Sprachdolmetscher:

Wie entwickelt sich der barrierefreie Tourismus?

Das Thema ist an sich nicht neu…aber was hat sich in den letzten Jahren wirklich getan? Wie unterstützt die Politik die Umsetzung? Die Einführung eines Zertifizierungssytems “Reisen für alle” hat in einzelnen Bereichen und Regionen für Verbesserungen gesorgt, dennoch bleibt es vielerorts bei “Insellösungen”, weit entfernt von einem aufeinander abgestimmten Konzept über An- und Abreise, Unterkunftsmöglichkeiten und Aktivitäten vor Ort. Auch die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Bund und Ländern haben eine gemeinsame Erklärung zu dem Thema abgegeben.
Lesen Sie hierzu einen Artikel von kobinet Nachrichten:
https://kobinet-nachrichten.org/2022/04/12/schoene-worte-allein-schaffen-keine-barrierefreiheit/

Jüngere Pflegebedürftige in Seniorenheimen!

Nach einer Ermittlung der Saarländischen Pflegegesellschaft sind viele Plätze in Seniorenheimen von jüngeren Menschen mit Pflegebedarf belegt. Die Anfrage des Saarländischen Pflegebeauftragten ergab, dass 573 Menschen vor Seniorenalter bereits in Altenheimen leben.
Verbände und Selbsthilfeorganisationen bemängeln seit längerem, dass jüngere Menschen nicht adäquat untergebracht werden können, weil passende Einrichtungen fehlen. Gerade Menschen mit fortschreitenden chronischen Erkrnakungen sind stark hiervon betroffen.
Lesen Sie hierzu den unten angegebenen Link und die Tabelle

https://www.spg-online.org/pflegeheimplaetze-fuer-juengere-pflegebeduerftige-im-saarland

Pflegeheimplätze für jüngere Pflegebedürftige_Auswertung_Stand 28okt2021

1 2 3