Die EUTB – ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist ein kostenloses Beratungsangbot für alle Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige bzw. Personen, die von Behinderung bedroht und in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.

Die Beratung der EUTB soll dabei möglichst durch Menschen mit eigener Erfahrung oder Betroffenheit geleistet werden (Peer Counseling), d.h. Menschen mit Behinderung oder Angehörige beraten andere Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige. Wenn gewünscht können zu einer Beratung Gebärden- oder Schriftdolmetscher hinzugezogen werden.

Wir beraten und begleiten Sie umfassend und ganzheitlich in ihrem individuellen Planungs-, Orientierungs- und Entscheidungsprozess. In dieser Beratung „auf Augenhöhe“ erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen für Ihre persönliche  Umsetzung von Teilhabe und Selbstbestimmung.

Nähere Informationen und alle Beratungsstellen in Deutschland unter
www.teilhabeberatung.de

Erreichbarkeit unserer Beratungsstelle

Wir freuen uns, dass wir an allen unseren Standorten auch persönlich für Sie da sind und Beratungen unter Einhaltung der 2G + Regelung und den geltenden Hygienerichtlinien durchführen können. Auch unsere Außenstellen in Wadern, Schmelz, Püttlingen und Dudweiler sind für persönliche Beratungen verfügbar. Wir bitten allerdings  um vorherige Terminvereinbarung. Sie erreichen uns unter den unten angegebenen Telefonnummern oder per Email.

Des Weiteren können wir Ihr Anliegen auch am Telefon oder in einer Videokonferenz besprechen. Bitte nutzen Sie auch diese Möglichkeiten!

Die ausführlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen der saarländischen Landesregierung finden Sie auf unserer Internetseite unter https://corona.saarland.de/DE/home/home_node.html

Hier nochmal alle Kontaktmöglichkeiten zur Teilhabeberatung der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V.:

info@teilhabeberatung-saarland.de
oder
0681/9104770     für alle BeraterInnen
0176/85649008  Annette Pauli
0152/07523889  Claudia Warken
0152/59667746  Renate Schorr
0152/07523817   Andreas Klein- Bruerius
0176/40434790   Lea Imorde

Aktuelle Informationen finden Sie auch weiterhin auf unserer Website!

Rechte älterer Menschen in Leichter Sprache

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine Veröffentlichung herausgegeben, um ältere Menschen über ihre Rechte zu informieren. Zur besseren Verständlichkeit gibt es diesen Text nun auch in leichter Sprache. 

Lesen Sie hier den gesamten Text: 

Information_in_Leichter_Sprache_Die_Rechte_aelterer_Menschen_mit_Behinderungen

oder auf der Internetseite des Deutschen Instituts: 

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/die-rechte-von-aelteren-menschen-mit-behinderungen

Das ändert sich im neuen Jahr!

Zunächst wünschen wir Ihnen ein gesundes neues Jahr und möchten Ihnen an dieser Stelle gleich ein paar neue Informationen zusammenstellen. Sie erreichen unsere Beratungsstelle wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten, wir freuen uns über Ihren Anruf!

Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum Jahresbeginn und im Laufe des Jahres 2022 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden:

https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2021/das-aendert-sich-2022.html

Fachveranstaltung “Leben mit Autismus” fand großen Anklang!

Toleranz, Verständnis und Akzeptanz für die andere “Art des Denkens und der Wahrnehmung”, dies war ein Kernpunkt in den Vorträgen und in der Diskussion um Leben, Bildung und Arbeit für Menschen aus dem Autismusspektrum am 10. November. Die große Zahl an Teilnehmenden zeigte das Interesse und die Bedeutung des Themas. Eindrucksvoll schilderte Regine Winkelmann (https://www.autisten.info/ ) ihre Erfahrungen auf ihrem Lebensweg und mit ihrer Familie. Die Reaktionen der Teilnehmer zeigten, wie sehr Betroffene mit Unverständnis und Hilflosigkeit zu kämpfen haben. Vor allem Bildungssystem und die Arbeitswelt zeigen sich in vielen Teilen zu unflexibel, um nachhaltig Veränderungen zu gestalten.

Hier gibt es noch viel “Luft nach oben”, wie auch der Vortag von Christoph Giloi, Geschäftsführer Autismustherapiezentrum Saarland zeigte.
Hier können Sie die beiden Vorträge noch einmal nachhören/ -lesen!

https://youtu.be/ih9Z-B4mdbg

Vortrag Herr Giloi

Jüngere Pflegebedürftige in Seniorenheimen!

Nach einer Ermittlung der Saarländischen Pflegegesellschaft sind viele Plätze in Seniorenheimen von jüngeren Menschen mit Pflegebedarf belegt. Die Anfrage des Saarländischen Pflegebeauftragten ergab, dass 573 Menschen vor Seniorenalter bereits in Altenheimen leben.
Verbände und Selbsthilfeorganisationen bemängeln seit längerem, dass jüngere Menschen nicht adäquat untergebracht werden können, weil passende Einrichtungen fehlen. Gerade Menschen mit fortschreitenden chronischen Erkrnakungen sind stark hiervon betroffen.
Lesen Sie hierzu den unten angegebenen Link und die Tabelle

https://www.spg-online.org/pflegeheimplaetze-fuer-juengere-pflegebeduerftige-im-saarland

Pflegeheimplätze für jüngere Pflegebedürftige_Auswertung_Stand 28okt2021

Inklusionshelfer nicht ausreichend entlohnt?

“Der DRK-Kreisverband St. Ingbert zieht sich aus der Inklusionsbegleitung zurück. Grund sind Unstimmigkeiten mit dem Sozialministerium über die Bezahlung der Inklusionshelfer.”

Der SR berichtete über die Entscheidung, die das DRK getroffen hat, Und das vor dem Hintergrund, dass alle Anbieter mit Personalproblemen zu kämpfen haben! Die Inklusionshelfer sind fester Bestandteil der Inklusion in Regelschulen, die damit gefährdet wird, wenn die Begleitung vor Ort nicht durchgehend sichergestellt wird.
Lesen Sie hierzu den gesamten Beitrag des SR:

http://Der DRK-Kreisverband St. Ingbert zieht sich aus der Inklusionsbegleitung zurück. Grund sind Unstimmigkeiten mit dem Sozialministerium über die Bezahlung der Inklusionshelfer.

Assistenz im Krankenhaus

Lange war nicht geklärt, wie eine Assistenz im Krankenhaus für Angehörige mit Beeinträchtigung währnd eines stationären Aufenthaltes finanziert werden kann. Vor allem bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ist eine gesicherte Versorgung und erfolgreiche Behandlung ohne eine vertraute Person oftmals unmöglich. Nun hat das Bundeskabinett geregelt, welche Kostenübernahme möglich ist, wann die Krankenversicherung, wann die Eingliederungshilfe greift. Danach soll die Krankenkasse zahlen, wenn Angehörige begleiten. Bei Begleitung durch Mitarbeitende von Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen die Träger der Eingliederungshilfe zahlen. Noch unklar sind die Regelungen für Menschen, die ihre Begleitung über das Arbeitgebermodell organisieren, aber in einer Einrichtung leben. Es ist zu hoffen, dass das Gesetz noch vor Ende der Wahlperiode beschlossen werden kann, um für Rechtssicherheit zu sorgen.

Näheres hierzu lesen Sie unter https://www.fokus-sozialrecht.de/kostenubernahme-bei-assistenz-im-krankenhaus

Barrierefreiheit in der Personenbeförderung wird gesetzlich verankert!

Personenbeförderungsgesetz: Die gesamte Beförderungskette barrierefrei gestalten Berlin – Am 22. Februar 2021 fand im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Anhörung zur geplanten Novelle des Personenbeförderungsgesetzes statt, die in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll. Die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes des Bundes legt ihren Fokus auf neue Formen der Mobilität. Hierzu zählt beispielsweise die Vermittlung von (Sammel-)Fahrten per App- beziehungsweise Smartphone-Steuerung, die nicht liniengebunden sind und mit virtuellen Haltestellen arbeiten. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte begrüßt, dass das Thema Barrierefreiheit in den neuen Gesetzentwurf mit aufgenommen wurde. Wichtig sei dabei jedoch, insbesondere im ländlichen Raum, dass die gesamte Beförderungskette vollständig barrierefrei ist und auch alle digitalen Vorgänge barrierefrei gestaltet werden, betonte die Monitoring-Stelle. Dies umfasse zum Beispiel die Bestellungs-, Buchungs- und Bezahlvorgänge.
Mobilität ist eine elementare Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt Zugang zu Mobilitätsangeboten haben. Das bedeutet auch, jedwede Barrieren zu beseitigen.

Weitere Informationen

www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/gesetzentwurf-der-fraktionen-der-cducsu-und-spd-zur-modernisierung-des-personenbefoerderungsrechts

Online Vortragsveranstaltung: Krisen- und Trauerbegleitung für Menschen in besonderen Lebenslagen

Online- Vortragsveranstaltung zu „Krisen- und Trauerbegleitung für Menschen in besonderen Lebenslagen“ war eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung! 
Presseartikel

Wir hoffen, dass Sie von den Impulsen profitieren und würden uns freuen, wenn wir Sie bei einem unserer zukünftigen Veranstaltungsangebote wieder begrüßen dürfen!

Ihre EUTB Beratungsstellen im Saarland

                             Lebenshilfe Landesverband 

                                                                                                                                                                                             Saarland e.V.

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