Erreichbarkeit der Teilhabeberatungsstelle

Wir freuen uns, dass wir an allen unseren Standorten auch persönlich für Sie da sind und Beratungen unter Einhaltung der Hygienerichtlinien durchführen können. Auch unsere Außenstellen in Wadern, Schmelz, Püttlingen und Dudweiler sind für persönliche Beratungen verfügbar. Wir bitten aber um vorherige Terminvereinbarung. Sie erreichen uns unter den unten angegebenen Telefonnummern oder per Email.

Die ausführlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen der saarländischen Landesregierung finden Sie auf unserer Internetseite unter https://corona.saarland.de/DE/home/home_node.html

Hier nochmal alle Kontaktmöglichkeiten zur Teilhabeberatung der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V.:

info@teilhabeberatung-saarland.de
oder
0681/9104770
0176/85649008  Annette Pauli
0152/07523889  Claudia Warken
0152/59667746  Renate Schorr
0152/07523817   Andreas Klein- Bruerius
0176/40434790   Lea Imorde

Aktuelle Informationen finden Sie auch weiterhin auf unserer Website!

Wahlrecht Inklusiv in der Bundestagswahl im Praxistest!

Am 26.08.2020 wurde vom saarländischen Landtag ein Gesetz zur Schaffung eines inklusiven Wahlrechts beschlossen, um Menschen mit Behinderungen die Ausübung dieses Bürgerrechtes zu ermöglichen.
Kernpunkte sind die Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit einer Betreuung in allen Angelegenheiten, sowie für Menschen, die auf Anordnung nach § 63 in Verbindung mit § 20 des Strafgesetzbuches in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind.
Außerdem werden Assistenzsysteme zur Unterstützung bei der Ausübung des Wahlrechts geschaffen, wenn aufgrund der Fähigkeiten und Ressourcen des Menschen mit Behinderung eine Ausübung alleine nicht möglich ist.
Die Bundestagswahl wird zeigen, inwieweit die Änderungen sich in der Praxis bewähren!

Leider fehlt eine klare Bestimmung zur Barrierefreiheit der Wahllokale.
das Gesetz ist im Amtsblatt veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden:
https://www.saarland.de/landeswahlleiterin/aktuelles/Hinweise/hinweise_aktuelle_meldungen_node.html

Inklusionshelfer nicht ausreichend entlohnt?

“Der DRK-Kreisverband St. Ingbert zieht sich aus der Inklusionsbegleitung zurück. Grund sind Unstimmigkeiten mit dem Sozialministerium über die Bezahlung der Inklusionshelfer.”

Der SR berichtete über die Entscheidung, die das DRK getroffen hat, Und das vor dem Hintergrund, dass alle Anbieter mit Personalproblemen zu kämpfen haben! Die Inklusionshelfer sind fester Bestandteil der Inklusion in Regelschulen, die damit gefährdet wird, wenn die Begleitung vor Ort nicht durchgehend sichergestellt wird.
Lesen Sie hierzu den gesamten Beitrag des SR:

http://Der DRK-Kreisverband St. Ingbert zieht sich aus der Inklusionsbegleitung zurück. Grund sind Unstimmigkeiten mit dem Sozialministerium über die Bezahlung der Inklusionshelfer.

Gipfel am 6. September Barrierefreiheit im ÖPNV und im Fernverkehr

Am 6. September findet in Berlin der Gipfel für Barrierefreiheit in ÖPNV und Fernverkehr statt.

Mobilität ist der Schlüssel zur selbstbestimmten Teilhabe in unserer

Gesellschaft. Die UN-BRK beschreibt unter anderem den selbstständigen

Zugang zu Gebäuden und Verkehrsmitteln als notwendige Voraussetzung

hierfür.

Doch die Umsetzung hakt in vielen Bereichen. Die Gesetzgebung hat es

versäumt, Teilhabe und Barrierefreiheit umfassend und verbindlich zu

regeln, um die längst überfälligen Maßnahmen in die Umsetzung zu

bringen.
Anmeldung hier:
Einladung Gipfel ÖPNV

Assistenz im Krankenhaus

Lange war nicht geklärt, wie eine Assistenz im Krankenhaus für Angehörige mit Beeinträchtigung währnd eines stationären Aufenthaltes finanziert werden kann. Vor allem bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ist eine gesicherte Versorgung und erfolgreiche Behandlung ohne eine vertraute Person oftmals unmöglich. Nun hat das Bundeskabinett geregelt, welche Kostenübernahme möglich ist, wann die Krankenversicherung, wann die Eingliederungshilfe greift. Danach soll die Krankenkasse zahlen, wenn Angehörige begleiten. Bei Begleitung durch Mitarbeitende von Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen die Träger der Eingliederungshilfe zahlen. Noch unklar sind die Regelungen für Menschen, die ihre Begleitung über das Arbeitgebermodell organisieren, aber in einer Einrichtung leben. Es ist zu hoffen, dass das Gesetz noch vor Ende der Wahlperiode beschlossen werden kann, um für Rechtssicherheit zu sorgen.

Näheres hierzu lesen Sie unter https://www.fokus-sozialrecht.de/kostenubernahme-bei-assistenz-im-krankenhaus

Barrierefreiheit in der Personenbeförderung wird gesetzlich verankert!

Personenbeförderungsgesetz: Die gesamte Beförderungskette barrierefrei gestalten Berlin – Am 22. Februar 2021 fand im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Anhörung zur geplanten Novelle des Personenbeförderungsgesetzes statt, die in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll. Die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes des Bundes legt ihren Fokus auf neue Formen der Mobilität. Hierzu zählt beispielsweise die Vermittlung von (Sammel-)Fahrten per App- beziehungsweise Smartphone-Steuerung, die nicht liniengebunden sind und mit virtuellen Haltestellen arbeiten. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte begrüßt, dass das Thema Barrierefreiheit in den neuen Gesetzentwurf mit aufgenommen wurde. Wichtig sei dabei jedoch, insbesondere im ländlichen Raum, dass die gesamte Beförderungskette vollständig barrierefrei ist und auch alle digitalen Vorgänge barrierefrei gestaltet werden, betonte die Monitoring-Stelle. Dies umfasse zum Beispiel die Bestellungs-, Buchungs- und Bezahlvorgänge.
Mobilität ist eine elementare Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt Zugang zu Mobilitätsangeboten haben. Das bedeutet auch, jedwede Barrieren zu beseitigen.

Weitere Informationen

www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/gesetzentwurf-der-fraktionen-der-cducsu-und-spd-zur-modernisierung-des-personenbefoerderungsrechts

Online Vortragsveranstaltung: Krisen- und Trauerbegleitung für Menschen in besonderen Lebenslagen

Online- Vortragsveranstaltung zu „Krisen- und Trauerbegleitung für Menschen in besonderen Lebenslagen“ war eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung! 
Presseartikel

Wir hoffen, dass Sie von den Impulsen profitieren und würden uns freuen, wenn wir Sie bei einem unserer zukünftigen Veranstaltungsangebote wieder begrüßen dürfen!

Ihre EUTB Beratungsstellen im Saarland

                             Lebenshilfe Landesverband 

                                                                                                                                                                                             Saarland e.V.

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